Das Heil kommt von den Juden

Das Heil kommt von den Juden

 

Für Menschen, die den Evangelienbericht des Evangelisten Johannes noch nicht gelesen haben, mag diese Überschrift fremd, ja sogar ungewöhnlich erscheinen. Diese Aussage wurde bereits vor etwa 1988 Jahren gemacht. Für das alte deutsche Wort `Heil` steht im griechischen Urtext `söteria`, was genauer mit `Rettung` übersetzt werden kann. Diese Aussage stammt von einem Juden und auf den ersten Blick klingt es ja ziemlich selbstbewusst, für einige vielleicht sogar etwas arrogant. Wenn es jedoch im Kontext der Geschichte gelesen wird, drückt es eine offensichtliche Wahrheit aus. Zum einen, weil die Person, welche diese Aussage gemacht hat, keine Lüge kannte und zum anderen, weil die Geschichte diese Aussage bestätigt. In einer Zeit, in der die Nachfrage nach Wahrheit und eindeutigen Aussagen sowohl im Privaten, als auch im Öffentlichen wieder wächst, lohnt es sich erneut über diese Aussage und deren Urheber nachzudenken.

Ihr (Samariter) wisst nicht, was ihr anbetet; wir aber wissen, was wir anbeten; denn das Heil (Rettung) kommt von den Juden.“ (Evangelium nach Johannes 4,22).

Jesus, der diese Aussage gemacht hat, war im Gespräch mit einer Samariterin aus der Stadt Sychar, in der Nähe des heutigen Nablus. Dass dieses Zwiegespräch in jener Zeit und unter den damaligen politischen Umständen, in der sich Juden und Samariter aus dem Weg gingen, stattfand, ist an sich schon ungewöhnlich. Doch weil Jesus behauptet, dass `das Heil/Rettung von den Juden kommt`, geht er auf die Andersdenkenden zu. Er spricht mit ihnen und bleibt zwei Tage bei ihnen im Ort. Das Ergebnis seines Besuches in Samarien ist vom Evangelisten Johannes zusammengefasst in den Worten: „Und sie sprachen zu der Frau: Nun glauben wir nicht mehr um deiner Rede willen; denn wir haben selber gehört und erkannt: Dieser ist wahrlich der Welt Heiland (Retter).“ (Joh 4,42).

4Es ist nun mal geschichtlich nachfolziehbar,

  • dass sich Gott dem Abraham, Isaak und Jakob vor etwa viertausend Jahren offenbart hatre, sonst gäbe es nicht das Volk der Juden.
  • Genau so wahr ist es, dass sich Gott dem Mose offenbarte, sonst gäbe es nicht die Zehn Gebote, auf deren Grundlage viele Zivilisationen ihre Grundgesetze aufgebaut haben.
  • Und es gibt die Heiligen Schriften des Alten Testamentes, welche im Detail über den Messias/Retter sprechen.
  • Und es gibt diesen Jesus von Nazaret aus dem Stamm Juda, geboren in Bethlehem, der Stadt Davids, auf den alle vorasgesagten Details, angefangen mit der Geburt bis zu seiner glorreichen Erhöhung zu Gott dem Vater, genau zutreffen.
  • Und es gibt die zwölf Apostel, die Jesus in seine Nachfolge berief und die er ausgerüstet hatte mit Vollmacht, um allen Völkern der Erde die Frohe Botschaft von der Erettung durch den Glauben an Jesus,  zu verkündigen.
  • Ungefähr einundertundzwanzig Männer und Frauen waren in Jerusalem am Pfingsttag des Jahres 33 versammelt (alles Israeliten), welche die Großtaten Gottes in mehr als einhundert Dialekten proklamierten. Die etwa dreitausend Menschen, welche an jenem Tag Jesus als ihren Messias und Retter im Glauben angenommen haben, waren alles Juden, gottesfüchtige Menschen aus aller Herren Länder (Apg 2,1-16). Durch all diese Menschen jüdischer Herkunft, breitete sich die Frohe Botschaft von dem Heil, der Rettung und Erlösung durch Jesus den Messias/Christus in die ganze damalige Welt aus und veränderte das Denken und das Leben vieler Menschen.

Dass die Entwicklungen in den Jahrhunderten (Spätantike und Mittelalter) zu großen geistlichen Missständen in Lehre und Leben der Kirche geführt haben, ist nicht der Heilbringen Botschaft von Jesus Christus, sondern dem Machtstreben und Rechthaberei vieler Kirchenführer zuzuschreiben.

So manche kirchliche, politische, wie auch wirtschaftliche Krise könnte gelöst werden, wenn in der Verantwortung stehende Menschen wieder mehr auf den Mann hören würden, der die Wahrheit in Person ist – Jesus Christus.

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2 Kommentare zu Das Heil kommt von den Juden

  1. Hans-Joerg Baginski sagt:

    Wahrlich ich sage Euch: Dessen welches da die Allmacht des Schöpfer-GOTTES seit uran der Urzeiten der Ewigkeit, erfasst, verfasst und geboten hat nur dieses Bestand hat, so das Erst-Gesprochene in der Schöpfung von Speise und Trank der Gültigkeit entsprechen!

    Wieviel schwerer muss es sein nach Ausflüchten und Abhandlungen zu suchen, als seine Gebote-Ordnungen-Rechtsvorschriften einzuhalten?

    • Paul Schüle sagt:

      Senr geehrter Herr Baginski,
      ich habe ihren Kommentar gelesen und nicht verstanden, was Ihr Einwand wäre?
      Können Sie einen konketen Bezug herstellen zu einem meiner Artikel, in dem ich etwas nicht von der Schrift gedecktes schreibe oder behaupte?
      Mit freundlichen Grüßen
      Paul Schüle

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