Warum so viel Leid? Weint mit den Weinenden

Seid barmherzig, wie auch euer Vater  barmherzig ist“ (Lukas 6,36). Mit dieser Aufforderung begegnet Jesus all der Herzenshärte der Menschen, die so sehr verbreitet ist in allen Kulturen und wegen solch einer Einstellung sich viele Menschen sehr schnell von der Not der anderen abwenden.

Jeus selbst zeigte

  • Mitgefühl mit Menschen in Not,
  • Er erwies praktische Hilfe und gab Unterstützung für Menschen, die sich zeitweise selber nicht helfen konnten,
  • Er trat besonders für die Rechtlosen, Schwachen und Ausgestoßenen ein,
  • Er linderte Schmerzen mit trostvollen Worten und Taten der Barmherzigkeit.

 

Abbildung 1 Sturm an der Südküste von Zypern.  (Foto am 9. Februar 2007). Stürme auf dem Meer treten meist periodisch auf, manchmal auch unerwartet und sehr heftig..

Wir alle leben in einer Welt voller Gefahren. Gefahren auf den Straßen, Gefahren zu Wasser oder in der Luft. Gefahren beim Gehen, stehen, sitzen und sogar liegen.

Der Apostel Paulus hat mal eine ganze Liste von Gefahren aufgeschrieben, denen er im Laufe seines Lebens begegnet war:

  • ich bin öfter gefangen gewesen,
  • ich habe mehr Schläge erlitten,
  • ich bin oft in Todesnöten gewesen.
  • Von den Juden habe ich fünfmal erhalten vierzig Geißelhiebe weniger einen;
  • ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen,
  • einmal gesteinigt worden;
  • dreimal habe ich Schiffbruch erlitten,
  • einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer.
  •  Ich bin oft gereist,
  • ich bin in Gefahr gewesen durch Flüsse,
  • in Gefahr unter Räubern,
  • in Gefahr unter Juden,
  • in Gefahr unter Heiden,
  • in Gefahr in Städten,
  • in Gefahr in Wüsten,
  • in Gefahr auf dem Meer,
  • in Gefahr unter falschen Brüdern;
  •  in Mühe und Arbeit,
  • in viel Wachen,
  • in Hunger und Durst,
  • in viel Fasten,
  • in Frost und Blöße;
  • und außer all dem noch das, was täglich auf mich einstürmt,
  • und die Sorge für alle Gemeinden.
  • Wer ist schwach, und ich werde nicht schwach?
  • Wer wird zu Fall gebracht, und ich brenne nicht?

Wenn ich mich denn rühmen soll, will ich mich meiner Schwachheit rühmen. Gott, der Vater des Herrn Jesus, der gelobt sei in Ewigkeit, weiß, dass ich nicht lüge.  In Damaskus bewachte der Statthalter des Königs Aretas die Stadt der Damaszener und wollte mich gefangen nehmen,  und ich wurde in einem Korb durch ein Fenster die Mauer hinuntergelassen und entrann seinen Händen“.(2Kor 11,23-33)

Herr Jesus Christus, segne die Menschen, welche unterwegs sind um anderen in deren Not beizustehen und Ihnen praktische Hilfe leisten.

Abbildung 2 Sonnenuntergang über der Südküste von Zypern. (Foto am 7. Januar 2006). „Und am Abend wird es Licht“ (Sacharia 4,7). Die Stürme gehen vorüber und hinterlassen ihre Spuren, doch am Ende des schweren Tages kommen wir zur Ruhe.

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Wer überwindet, der wird dies ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein.“ (Offb 21,1-7).

 

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