Die Wirkungen des Heiligen Geistes an Pfingsten und in der Folgezeit

Einleitung

Diese aktuelle Erforschung der Texte aus der Apostelgeschichte über die Wirkungen des Heiligen Geistes ist entstanden auf dem Hintergrund der Fragestellung in unserer Gemeinde nach den Gaben des Heiligen Geistes, wie sie später besonders durch Paulus in verschiedenen Gabenlisten beschrieben UND ERLÄUTERT werden. Gehen wir darum chronologisch vor und erkundigen wir uns zunächst, wie der Heilige Geist an Pfingsten in und durch die 120 (einschließlich der 12 Apostel) und danach in den gläubig gewordenen wirkte. Dabei stellen wir fest, dass Lukas die Bezeichnung `Gaben – Charismata` nicht verwendet, obwohl sie erkennbar sind. Denn Jesus sagte: „Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem, Judäa, Samarien und bis an das Ende der Erde“ (Apg 1,8). Demnach liegt die Betonung auf den Kraftwirkungen des Heiligen Geistes durch die Apostel so wie der neuen Lebensgestaltung der Gläubigen unter der Leitung und Begleitung der Apostel.

Erster Teil: Die Wirkungen des Heiligen Geistes an Pfingsten und in der Gemeinde Jerusalem

Die Grundlage und Voraussetzung für das Kommen und Wirken des Heiligen Geistes legte Jesus durch seinen einzigartigen Dienst als Retter und Erlöser. Und so begann alles in Jerusalem, entsprechend der Anweisung von Jesus.

1.1 Wie wirkte der Heilige Geist an Pfingsten in und durch die 120 ?

So schreibt Lukas: „Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab“ (Apg 2,3-4). Jesus sagte das Kommen und die Wirkungen des Heiligen Geistes voraus(Joh 16,8-13; Lk 24,49-50). Bei seinem Abschied sagte er: „Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden“ (Apg 1,5).

Überraschend ist die Auswirkung des Heiligen Geistes durch die Zuteilung von Sprachen an die 120, denn es heißt: „sie (die Sprachen) setzten sich auf einen jeden von ihnen“. Die Sprachenredegabe kann als Werkzeug gesehen werden, welches der Heilige Geist einem jeden zuteilte. Dieses Phänomen erwähnt Lukas auch bei der Gemeindegründung in Cesarea durch Petrus und in Ephesus durch Paulus (Apg 10; 19).

Ableitend davon kann festgestellt werden, dass die spätere Liste der Herkunftsländer mit den jeweiligen Sprachen nicht vollständig ist (Apg 2,7-11).

Dann wird der Fokus auf die Menge gelenkt, die vom Tempel her in Richtung dieses geräumigen Privathauses strömten. Das Staunen ist groß, denn viele der Anwesenden hörten ihren Dialekt heraus in dem sie geboren wurden. Diese Gruppe von Menschen hebt Lukas besonders hervor, denn es handelte sich um gottesfürchtige Juden die in der Diaspora geboren wurden, aber seiteiniger Zeit in Jerusalem wohnten (Apg 2,5). Der griechische Begriff `katoikountes` in Vers 5 ist keine Bezeichnung für einen vorübergehenden Aufenthalt in Jerusalem zu dem Pfingstfest, sondern er beschreibt die Niederlassung zum beständigen Wohnen wie folgende Stellen durchgehend bestätigen: in Jerusalem (Apg 2,14; 4,16; 13,27; Lk 13,4); in Judäa (11,29); in Damaskus (9,22 und 22,12); in Lydda (Apg 9,32.35); in Ephesus/Asien (19,10.17).

Anmerkung: Der Grund für solch eine Rückkehr ins Land der Väter kann in der Messias-Erwartung bereits seit Beginn des 1. Jh. gelegen haben (Lk 1,68; 2,25.38; 3,15; 7,17). Denn die Geschichten von der Geburt des Johannes und Jesus sind im Land öffentlich besprochen worden und gelangten auch zu den Diaspora Juden.

Der Inhalt der Verkündigung der 120 ist von Lukas nicht überliefert, wir kennen nur die Überschriftaus dem Munde der Zuhörer: „wie hören wir sie die Großtaten Gottes verkündigen“ (Apg 2,11). Das Reden in anderen Sprachen (Dialekten) war eine besondere Wirkung des Heiligen Geistes an diesem Tag als Zeichen für den ungläubigen Teil in Israel (1Kor 14,22 mit Bezug auf Jes 28,11ff) aber auch als Hinweis für den gläubigen Teil, denn ihnen gilt nun der Auftrag zur Evangelisation unter allen Nationen (Mt 28,17-20; Lk 24,46-47; Apg 1,8) .

Petrus betont den Inhalt der Sprachenrede und nennt es prophetisches reden indem er den Propheten Joel zitiert und wendet es auf die aktuelle Situation an: „Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; 18 und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.“ (Apg 2,17-18 mit Bezug auf Joel 3,1ff). Damit wird das prophetische Reden in der Grundausstattung allen Gläubigen zuteil, unabhängig vom Geschlecht, Alter und sozialem Stand, denn unter den etwa 120 befanden sich sowohl Maria, die Mutter Jesu als auch die anderen Frauen.

Anmerkung: Den Wunsch, dass doch das ganze Volk weissagen möge, äußerte bereits Mose (4Mose 11,29).

Für Weissagen steht im Griechischen „prophetisch reden“. Allerdings gibt es im Bereich der Prophetie verschiedene Ebenen (Apg 11,28; 13,1ff; 15,32; Eph 2,19; 4,11). Die 120 sprachen von den Großtaten Gottes aus der Geschichte Israels. Bei diesem Weissagen oder prophetischem Reden geht es grundsätzlich, um das zu bezeugen, was Gott gewirkt hat und dazu sind alle berufen und individuell befähigt (Apg 1,8; Offb 19,10).

1.2 Die Wirkungen des Heiligen Geistes durch die Predigt von Petrus

Die Predigt des Petrus hebt sich natürlich ab von dem allgemeinen Zeugnis geben für Christus. Ihn befähigt der Heilige Geist die Zusammenhänge der alttestamentlichen Prophetien mit deren Erfüllung in der Person von Jesus systematisch darzulegen und auf die aktuelle Situation anzuwenden. Damit folgt er dem Beispiel seines Lehrers (Lk 24,25ff; 45-47). Die Auswirkung ist unfassbar aber Wirklichkeit. Denn nach der Aufforderung des Petrus kommen an diesem Tag etwa 3000 Menschen zum Glauben an Jesus und durch Umdenken und Umkehr bekommen sie Vergebung der Sünden und das Geschenk des Heiligen Geistes. Ihren Glauben bezeugen sie durch die Taufe auf den Namen Jesu (Apg 2,37-38 und 41). Um einem Missverständnis vorzubeugen: In Apg 2,38 geht es nicht um eine Gabe (etwa das charisma der Zungenrede) sondern um den Heiligen Geist selbst. Daher verwendet Lukas das griechische Adverb `dorean`. Somit ist nicht die Gabe selbstbetont, sondern wie der Heilige Geist gegeben wird, nämlich geschenkweise, ganz umsonst. Mit dem gleichen Wort `dorean` wird der Empfang des Heiligen Geistes neben Apg 2,38 an drei weiteren Stellen im Beisein des Petrus beschrieben (Apg 8,20; 10,45; 11,17). Damit ist es leichter zu unterscheiden zwischen dem Heiligen Geist selbst als Person und seinen vielseitigen Wirkungen (charismata) in den Gläubigen.

1.3 Die Wirkungen des Heiligen Geistes in der neuen Bewegung

Von den Gläubigen heißt es: „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und den Gebeten“ (Apg 2,42). Dies waren die zentralen Elemente im Leben der jungen Gemeinde, die natürlich von den Aposteln eingeführt und auch gefördert wurden:

1.     Der Heilige Geist wirkte den Hunger und Durst nach dem Wort Gottes, so dass sie jede Möglichkeit nutzten um bei den Unterweisungen der Apostel teilzunehmen (Amos 8,11). Die Apostel lehrten nichts anderes, als das, was Jesus ihnen aufgetragen hatte und das, woran sie durch den Heiligen Geist erinnert wurden (Mt 28,18-20; Joh 14,26). Diese Unterweisung der Gläubigen geschah durch die Apostel in den Häusern. Wo finden wir heute eine ähnliche Praxis in unseren Ortsgemeinden? 

2.     Die Beständigkeit in der Gemeinschaft (die wie eine Klammer) viele Bereiche des alltäglichen Lebens einschließlich der Gütergemeinschaft umfasste (Apg 4,33ff). Was ergibt sich auf natürliche Weise und was muss organisiert werden?

3.     mit Brotbrechen ist das Herrenmahl gemeint. Im Rahmen der gemeinsamen Mahlzeiten in den Häusern brachen sie nach dem Vorbild von Jesus das Brot und teilten den Kelch aus in Erinnerung an den Tod des Herrn mit all seinen Auswirkungen wie Stiftung des neuen Testamentes, welches Vergebung der Sünden einschloss. Dabei betonten die Apostel die verschiedenen Aspekte, wie sie später in den drei synoptischen Evangelien schriftlich festgehalten wurden (Mt 26,26-28; Mk 14,22ff; Lk 22,19ff). Die Fassung des Abendmalstextes von Paulus in 1Kor 11,23ff kam erst Jahre später hinzu. Welchen Stellenwert hat bei uns heute das Herrenmahl und wie können die verschiedenen Aspekte des Todes von Jesus mit Erläuterungen der Symbolelemente (Brot und Kelch) verkündigt werden? Und wie kann gewährleistet werden, dass alle Gemeindeglieder teilbekommen am Abendmahl?

4.     Sie blieben beständig in den Gebeten. Ein besonderer Ausdruck findet das Gebet der Gemeinde aus Apg 4,24-31 bei dem sie sich auf Psalm 2,1ff stützen und auf ihre aktuelle Situation anwenden: „Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut.“ Dies kann man `schriftgemäßes beten` nennen. Dieses erfüllt werden mit dem Geist ist nicht zu verwechseln mit dem einmaligen Empfang des Heiligen Geistes zum Zeitpunkt der Wiedergeburt (Apg 2,38; Eph 1,13). Erwähnt ist auch eine Gebetsversammlung wegen einer Notsituation (Apg 12,5).

5.     Der Heilige Geist wirkte Einheit: „Die Menge der Gläubigen waren ein Herz und eine Seele.“ (Apg 4,32). Eine Einheit, um die Jesus gebeten hatte und die nur in Jesus möglich ist.

6.     In vielen bewirkte er, sich von ihren Häusern und Äckern zu lösen und den Erlös der Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Lukas schreibt: „auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam. 33 Und mit großer Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war bei ihnen allen. 34 Es war auch keiner unter ihnen, der Mangel hatte; denn wer von ihnen Land oder Häuser hatte, verkaufte sie und brachte das Geld für das Verkaufte 35 und legte es den Aposteln zu Füßen; und man gab einem jeden, was er nötig hatte. 36 Josef aber, der von den Aposteln Barnabas genannt wurde – das heißt übersetzt: Sohn des Trostes –, ein Levit, aus Zypern gebürtig, 37 der hatte einen Acker und verkaufte ihn und brachte das Geld und legte es den Apostel zu Füßen.“ (Apg 4,33-37).  Man bedenke, dass Jesus auch von verlassen von Häusern und Äckern sprach, oder „verkauft was ihr habt und gebt Almosen“ (Mt 19,29; Lk 12,33). Doch diese besondere Aktion ist nur für diese erste Gemeinde in Jerusalem bezeugt. Motiviert konnten einige auch dadurch gewesen sein, weil Jesus (ohne eine Zeitangabe zu machen) die vollständige Zerstörung der Stadt Jerusalem vorausgesagt hatte (Mt 24,1-4.15ff; Lk 21,20-22). Anmerkung: Nicht alle verkauften ihre Häuser, sondern stellten diese für Hausversammlungen zur Verfügung (Apg 2,46; 12,12). Vorstellbar wäre auch, dass das Haus in dem sich die 120 tagelang bis Pfingsten aufhielten, auch weiterhin als ein zentraler Versammlungsplatz genutzt wurde (Apg 1,13; Mk 14,14f). 

7.     Der Heilige Geist wirkte Wunder und Zeichen (Heilungen und Befreiungen) durch die Apostel (Apg2,43;  5,12-15).

8.     Der Heilige Geist befähigte die Apostel zu Lösungen von Problemen indem Diakone-Tischdiener eingesetzt wurden (Apg 6,1-6). Diese waren mit der Fülle des Heiligen Geistes und mit Weisheit ausgestattet. „und sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Proselyten aus Antiochia„ (Apg 6,5). Die Namen dieser Sieben sind keineswegs Ur-Hebräisch, der Siebte ist Proseöyt. Der Umstand, dass sie für gerechten Ausgleich unter den jüdisch-hebräischen und Judisch-hellenistischen Witwen schaffen sollen, lässt den Schluss zu, dass sie in der hellenistischen Kultur aufgewachsen sind. „Diese stellten sie vor die Apostel; die beteten und legten ihnen die Hände auf. 7 Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.“ (Apg 6,6-7).

9.     Der Heilige Geist bewirkte besondere Berufungen und Bevollmächtigungen: „Stephanus aber, voll Gnade und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk.“ (Apg 6,8.10). Der Heilige Geist rüstete ihn aus mit Weisheit, dadurch war er den theologisch versierten Gegnern weit überlegen. Danach befähigte ihn der Geist Gottes vor dem Hohen Rat zu einem detaillierten Zeugnis über die Geschichte Israels. Dies war eine prophetische Rede in der Rückblende mit der richtigen Anwendung und Hinweis auf Christus (Apg 6,11-7,53). Und er befähigte ihn den Märtyrertod in der Gesinnung Jesu zu erdulden (Apg 7,60).

10.  Eine besondere Ausdrucksweise ihrer Nachfolge zeigte sich wirksam in der Zeit der großen Verfolgung, die nach der Steinigung von Stephanus einsetzte (Apg 8,1ff). Denn viele verließen die Stadt, dadurch gelangte das Evangelium nach ganz Judäa und Samarien, die nächsten zwei Kreise, welche Jesus für die Evangelisation vorgegeben hatte (Apg 8,1b.4; 1,8).

11.  Philippus wurde ausgestattet mit der Gabe (charisma) des Evangelisten, wie Lukas nach vielen Jahren diesen Dienst betitelt (Apg 21,8). Er verkündigte das Evangelium in Samarien, so dass viele zum Glauben an Jesus kamen. Durch ihn wirkte der Heilige Geist Wunder, Heilungen und Befreiungen von Dämonen (Apg 8,5ff). Anschließend evangelisierte er den äthiopischen Kämmerer und predigte das Evangelium in den Städten am Mittelmeer und ließ sich schließlich in Cesarea nieder.

12.  Viele in der Gemeinde wurden vorbereitet und befähigt für die Evangelisation unter den Zerstreuten Juden in der Diaspora und ebenso unter den Nationen. Einige von ihnen gingen bis nach Phönizien, Zypern und Antiochien und verkündigten das Evangelium nur unter den Juden. Einige aus den heimgekehrten Juden aus Zypern und Kyrene gingen bis Antiochien und predigten auch unter den Helenisten (Apg 11,19-26; 13,1: Luzius aus Kyrene ist namentlich genannt). Und nun sandte die Gemeindeleitung in Jerusalem Barnabas (gebürtig aus Zypern) bis nach Antiochien. Er war ein guter Mann voll Heiligen Geistes und Glaubens (Apg 4,36; 11,22-27). Diese Männer waren aufgrund ihrer Herkunft für die Außenmission geeignet (Apg 11,20-26; 13,1).

Auf der nächsten Etappe unserer Betrachtung begleiten wir Petrus/Johannes und Philippus durch Samarien und Judäa. Die übernächste Etappe der Betrachtung würde die Missionsgemeinden umfassen. Erst auf der vierten Ebene können wir die spezifischen Gabenlisten unter die Lupe nehmen. Dies scheint mir eine lohnende Aufgabe für unsere Ortsgemeinde zu sein, damit wir Sicherheit, Freude und Gewissheit bekommen für unseren Dienst unter der Leitung des Heiligen Geistes.

Anwendung:

Wenn du durch das Wirken des Heiligen Geistes durch Umdenken und Umkehren Vergebung aller deiner Sünden geschenkt bekamst und auf diese Weise die Geburt von oben durch den Vater, Sohn und Heiligen Geist erlebt hast, wird Letzterer nach seinem Ermessen in dir und durch dich wirken. Dabei sollte immer die Frucht des Geistes Gottes in deinem Leben im Vordergrund stehen, damit dein Charakter mehr und mehr in das Ebenbild Christi verwandelt wird (Gal 5,22: „Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Frieden …“; Röm 8,29: „Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich (ähnlich) sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern“). Wirkungen des Heiligen Geistes durch verschiedene Äußerungen dienen dem Aufbau der Gemeinde. Dadurch wird die Gemeinde befähigt ihren Dienst an und für diese Welt in der Gesinnung Christi zu tun (Mt 28,18-19). Daher frage nicht zu schnell, welche Gabe hast du, sondern: wie wirkt der Heilige Geist in dir und durch dich? Dies ehrt den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, weil die Betonung auf deren Wirksamkeit und nicht auf deiner Gabe liegt.  

Aktualisiert am10. September 2026

Fortsetzung folgt

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