Versöhnung durch Vergebung

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Unser Standpunkt und Verhalten gegenüber der gegenwärtigen Situation

Unser Standpunkt und Verhalten gegenüber der gegenwärtigen Situation

Einleitung

Die Gläubigen an Jesus Christus sind aufgerufen zu einem Verhalten, welches der Gesinnung, den Worten und dem Verhalten von Jesus und der Apostel entspricht. Wir sind aufgerufen zu einem Verhalten, welche den Prinzipien des Reiches Gottes entspricht.

Kriege sind Folgen der Bosheit des menschlichen Herzens. Es begann mit dem Brudermord (1Mose 4,1-13; Jak 4,1). Jesus hat Kriege, Aufstände (Revolutionen) und Epidemien (Seuchen) Hungersnöte, Erdbeben (oft mit Vulkanausbrüchen) mit den Worten: „denn es muss so geschehen“ vorausgesagt (Mt 24,6-8; Mk 13,7-8; Lk 21,9-11; vgl. dazu auch(Hes 14,14-21; Offb 6,3-8). Doch nicht Gott, sondern Menschen machen Kriege. Und Gott lässt die Menschen gewähren , setzt ihnen aber auch Grenzen. Alle diese Reiche stehen unter dem direkten Einfluss des Teufels (Durcheinanderbringer) (Offb 13,1-7). Er ist zwar der Fürst dieser Welt, doch Jesus hat ihn mit samt dieser Welt besiegt (Joh 12,29; 16,11; 14,33). Kriege offenbaren die Grundtiefe der menschlichen Bosheit. Und während die Christen Kriege und Kriegshandlungen der Großen dieser ,Welt verurteilen, handeln manche von ihnen lieblos in ihrem kleinen Verantwortungsbereich. Streit, Gewalt und Machtmissbrauch  in Familien, in der Nachbarschaft, auf dem Arbeitsplatz, ja sogar unter Kindern zeugt von der verdorbenen Natur des Menschlichen Herzens (1Mose 8,21). Kriege können auch ein  Weckruf an alle Menschen zur Umkehr zu Gottsein. Die Christen sollten als erste damit beginnen.

Inmitten dieser weltlichen Reiche, errichtete Jesus sein himmlisches und ewiges Gottesreich, welches nicht materieller sondern geistlicher Natur is. Es ist ein Reicht des Friedens und der Gerechtigkeit (Jes 9,6; Dan 7,13-14; Lk 1,33). In diesem Reich herrschen andere Grundsätze und Prinzipien als in den Machtsystemen der Reiche dieser Welt. Jesus sagte Pilatus: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von hier.“ (Joh 18,36). Paulus schrieb an die Gläubigen in Rom: „Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist“ (Röm 14,17).

 Grundsätze und Prinzipien für Das Verhalten der Gläubigen in dieser Welt:

  1. Eine Möglichkeit ist Flucht ( (Mt 10,23; 24,16; Mk 13,14; Lk 21,21; Apg 8,1; 12,17).Die jüdische Widerstandsbewegung rief die Menschen auf zu den Waffen zu greifen. Jesus ordnete seinen Nachfolgern an zu fliehen. Viele Menschen sind auch heute auf der Flucht
  2. Bitte um Gottes Führung bei der Flucht (Mt 24,20). Dies bedeutet: Gott gewährt seinen Kindern auf deren bitte hin auf verschiedene Weise Fluchtkorridore
  3. Für Christen, welche bleiben oder bleiben müssen, ergeben sich viele Möglichkeiten zur humanitären Hilfe an Notleidenden oder Verletzten. Pastoren haben zusätzlich die Möglichkeit zum Dienst als Seelsorger.
  4. Keine Gewalt anwenden: Jesus sagte dem Petrus: „Wer das Schwert nimmt, kommt durch das Schwert um“ (Mt 26,52). Paulus schreibt: „Unser Kampf ist nicht mit Fleisch und Blut, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“ (Eph 6,12).
  5. Keine Rache oder Vergeltungsaktionen: Jesus wies seine Jünger Jakobus und Johannes scharf zurecht mit den Worten: „Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?“ Und begründet dies mit den Worten: „„Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen die Seelen (Leben) der Menschen zu verderben, sondern zu retten. Und sie gingen in ein anderes Dorf“ (Lk 9,53-56 ST Üs.). Petrus folgt seinem Herrn und schreibt an die Christen in der Zerstreuung: „Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schmähung mit Schmähung, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr wisst, dass ihr dazu berufen seid, Segen zu erben.“ (1Petr 3,9). Und Paulus schreibt an die Christen in Rom: „Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn [Gottes]; denn es steht geschrieben: »Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr«. 20 »Wenn nun dein Feind Hunger hat, so gib ihm zu essen; wenn er Durst hat, dann gib ihm zu trinken! Wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.« 21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!“ (Röm 12,19-21). Das heißt auch: „lieber das Unrecht erdulden, als Unrecht tun“ (1Petr 2,19). Gerade in Kriegszeiten ist solch ein Verhalten bemerkenswert für Christen.
  6. Gebet für die Feinde: Bitte und Fürbitte zur Umkehr der Verblendeten, auch derer, die ganz oben an der Macht sind: „Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.“ (Mt 5,43-45). Und noch am Kreuz betete er: : „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lk 23,34). Dies ist das größte und kraftvollste Zeugnis der Gläubigen für Christus an diese Welt.
  7. Einheit des Volkes Gottes in der Gesinnung Christi. „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht — euch, die ihr einst nicht ein Volk wart, jetzt aber Gottes Volk seid, und einst nicht begnadigt wart, jetzt aber begnadigt seid.“ (1Petr 2,9-10; vgl. dazu auch Gal 3,26-27: „ihr alle seid eins in Christus“). Die Gläubigen sollen sich nicht mehr von den machtpolitischen und schon gar nicht militärischen Strukturen dieser Welt gefangen nehmen lassen. Sie sind alle Kinder Gottes, haben einen Vater im Himmel und sind daher untereinander Geschwister.
  8. Unsere Heimat Bürgertum) ist im Himmel: „Wir aber sind Bürger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland (Retter), den Herrn Jesus Christus, der unsern geringen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann“ (Phil 3,20-21). Egal welchen Pass wir haben, in welchem Land wir leben und welchem Volk wir entstammen. In Christus sind wir durch den einen Geist Gottes versiegelt und in das himmlische Lebensbuch des Lammes eingetragen (vgl dazu auch Eph 2,11-21). Jesus und die Apostel haben ihr Leben nicht als Patrioten ihres jüdischen Landes geopfert, sondern für das Reich Gottes.
  9. Darum „fürchtet euch nicht“: Diesen Zuspruch gibt Gott seinen Kindern mehr als Hundert Mal und er deckt alle Situationen des Lebens ab.
  10. Und am Vorabend seines Leidens uns Sterbens hinterließ Jesus seinen Jüngern das Vermächtnis des wahren Friedens: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ (Joh 14,27). Die Gemeinde darf dieses kostbare Gut des göttlichen Friedens nicht verschleudern.

Schlussfolgerung

Die Zeiten der Kriege, Hungersnöte, Epidemien sind für die Gläubigen Prüfungszeiten in denen ihr Glaube geläutert und gefestigt wird. Am Ende des Buches Daniel steht geschrieben: „Viele werden gereinigt, geläutert und geprüft werden, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; alle Gottlosen werden’s nicht verstehen, aber die Verständigen werden’s verstehen.“ (Dan 12,10). Und Jesus sagte: „Und weil die Missachtung des Gesetzes überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig (gerettet). Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen“ (Mt 24,12-14). Darum: „Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.“ (Gal 6,9-10).

Abbildung: Der Vollmond bezeugt, dass die Sonne nicht erloschen ist.

 

 

 

 

 

 

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Wer ist auf der Seite von Jesus?

 

Unser Standpunkt und Verhalten gegenüber der gegenwärtigen Situation in Europa

Ein Pastor aus einer Gemeinde in Astrachan ruft die Gläubigen auf zu einem Verhalten, welches der Gesinnung und den Worten von Jesus und der Apostel entspricht. Er ruft auf zu einer eindeutigen Position der Gläubigen an Jesus Christus, welche den Prinzipien des Reiches Gottes entspricht.

Er ist in einer russisch / ukrainischen Familie geboren . Sein Vater verließ seine Familie als er drei Jahre alt war. Er wurde von seinem russischen Stiefvater großgezogen, dessen Namen er heute trägt. Er ist mit einer ukrainischen Frau verheiratet. Er weiß wovon er redet. Er wendet sich in erster Linie an die Christen in der Ukraine mit vielen ermutigenden Worten. Doch er sagt auch: „Jetzt seid ihr dran in der Prüfung standzuhalten, aber auch wir bleiben nicht verschont“.

Die Inhalte seiner auffordernden Predigt finden ihren Niederschlag in dieser Ausführung. Welche von uns der russischen Sprache mächtig sind, können sich diese kurze Predigt im Originalton anhören. https://youtu.be/ey0VxTSeQjg

 

Einleitung

Kriege sind Folgen der Bosheit des menschlichen Herzens. Es begann mit dem Brudermord (1Mose 4,1-13; Jak 4,1). Jesus hat Kriege, Aufstände (Revolutionen) und Epidemien (Seuchen) Hungersnöte, Erdbeben (oft mit Vulkanausbrüchen) mit den Worten: „denn es muss so geschehen“ vorausgesagt (Mt 24,6-8; Mk 13,7-8; Lk 21,9-11). Es fällt gerade zu  auf, dass Jesus mit keinem Wort seine Jünger aufgefordert hatte zu beten und zu bitten, dass es nicht zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Völkern kommen soll. Auch nicht, dass die Seuchen ausbleiben sollen. Gott selber lies durch seine Propheten dutzende Mal seinem Volk sagen, dass er das Schwert, den Hunger, die Pest kommen lassen wird wegen ihrer Sünde des Götzendienstes und dem moralischen Zerfall (Hes 14,14-21; Offb 6,3-8). Doch nicht Gott, sondern Menschen machen Kriege, doch Gott lässt die Menschen gewähren , setzt ihnen aber auch Grenzen. Alle diese Reiche stehen unter dem direkten Einfluss des Satans (Offb 13,1-7). Er ist zwar der Fürst dieser Welt, doch Jesus hat ihn mit samt dieser Welt besiegt (Joh 12,29; 16,11; 14,33). Kriege offenbaren die Grundtiefe der menschlichen Bosheit. Und während die Christen Kriege und Kriegshandlungen der Großen dieser Welt verurteilen, handeln viele von ihnen lieblos in ihrem kleinen Verantwortungsbereich. Krieg, Gewalt und Machtmissbrauch  in Familien, in der Nachbarschaft, auf dem Arbeitsplatz, ja sogar unter Kindern zeugt von der verdorbenen Natur des Menschlichen Herzens (1Mose 8,21). Kriege können auch ein  Weckruf an alle Menschen zur Umkehr zu Gottsein. Die Christen sollten als erste damit beginnen.

Inmitten dieser weltlichen Reiche, errichtete Jesus sein himmlisches und ewiges Gottesreich, welches nicht materieller sondern geistlicher Natur is. Es ist ein Reicht des Friedens und der Gerechtigkeit (Jes 9,6; Dan 7,13-14; Lk 1,33). In diesem Reich herrschen andere Grundsätze und Prinzipien als in den Machtsystemen der Reiche dieser Welt. Jesus sagte Pilatus: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von hier.“ (Joh 18,36). Paulus schrieb an die Gläubigen in Rom: „Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist“ (Röm 14,17).

 

Grundsätze und Prinzipien für Das Verhalten der Gläubigen in dieser Welt (auch in Kriegszeiten):

  1. Eine Möglichkeit ist Flucht ( (Mt 10,23; 24,16; Mk 13,14;  Lk 21,21; Apg 8,1; 12,17).Die jüdische Widerstandsbewegung rief die Menschen auf zu den Waffen zu greifen. Jesus ordnete seinen Nachfolgern an zu fliehen. Ein Pastor einer Gemeinde in Mariupol befolgte mit seiner Gemeinde den Hinweis von Jesus.
  2. Bitte um Gottes Führung bei der Flucht (Mt 24,20). Dies bedeutet: Gott gewährt seinen Kindern auf deren bitte hin auf verschiedene Weise Fluchtkorridore
  3. Für Christen, welche bleiben oder bleiben müssen, ergeben sich viele Möglichkeiten zur humanitären Hilfe an Notleidenden oder Verletzten. Pastoren haben zusätzlich die Möglichkeit zum Dienst als Seelsorger.
  4. Keine Gewalt anwenden: Jesus sagte dem Petrus: „Wer das Schwert nimmt, kommt durch das Schwert um“ (Mt 26,52). Paulus schreibt: „Unser Kampf ist nicht mit Fleisch und Blut, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.“ (Eph 6,12).
  5. Keine Rache oder Vergeltungsaktionen: Jesus wies seine Jünger Jakobus und Johannes scharf zurecht mit den Worten: „Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?“ Und begründet dies mit den Worten: „„Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen die Seelen (Leben) der Menschen zu verderben, sondern zu retten. Und sie gingen in ein anderes Dorf“ (Lk 9,53-56 ST Üs.). Petrus folgt seinem Herrn und schreibt an die Christen in der Zerstreuung: „Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schmähung mit Schmähung, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr wisst, dass ihr dazu berufen seid, Segen zu erben.“  (1Petr 3,9). Und Paulus schreibt an die Christen in Rom: „Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn [Gottes]; denn es steht geschrieben: »Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr«. 20 »Wenn nun dein Feind Hunger hat, so gib ihm zu essen; wenn er Durst hat, dann gib ihm zu trinken! Wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.« 21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!“ (Röm 12,19-21). Das heißt auch: „lieber das Unrecht erdulden, als Unrecht tun“ (1Petr 2,19). Gerade in Kriegszeiten ist solch ein Verhalten bemerkenswert für Christen.
  6. Gebet für die Feinde: Bitte und Fürbitte zur Umkehr der Verblendeten, auch derer, die ganz oben an der Macht sind: „Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen, 45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.“ (Mt 5,43-45). Und noch am Kreuz betete er: : „Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lk 23,34). Dies ist das größte und kraftvollste Zeugnis der Gläubigen für Christus an diese Welt.
  7. Einheit des Volkes Gottes in der Gesinnung Christi. „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht 10 — euch, die ihr einst nicht ein Volk wart, jetzt aber Gottes Volk seid, und einst nicht begnadigt wart, jetzt aber begnadigt seid.“ (1Petr 2,9-10; vgl. dazu auch Gal 3,26-27: „ihr alle seid eins in Christus“). Die Gläubigen sollen sich nicht mehr von den machtpolitischen und schon gar nicht militärischen Strukturen dieser Welt gefangen nehmen lassen. Sie sind alle Kinder Gottes, haben einen Vater im Himmel und sind daher untereinander Geschwister.
  8. Insere Heimat Bürgertum) ist im Himmel: „Wir aber sind Bürger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland (Retter), den Herrn Jesus Christus, 21 der unsern geringen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann“ (Phil 3,20-21). Egal welchen Pass wir haben, in welchem Land wir leben und welchem Volk wir entstammen. In Christus sind wir durch den einen Geist Gottes versiegelt und in das himmlische Lebensbuch des Lammes eingetragen (vgl dazu auch Eph 2,11-21). Jesus und die Apostel  haben ihr  Leben nicht als Patrioten ihres jüdischen Landes geopfert, sondern für das Reich Gottes.
  9. Darum „fürchtet euch nicht“: Diesen Zuspruch gibt Gott seinen Kindern mehr als Hundert Mal und er deckt alle Situationen des Lebens ab.
  10. Und am Vorabend seines Leidens uns Sterbens hinterließ Jesus seinen Jüngern das Vermächtnis des wahren Friedens: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ (Joh 14,27). Die Gemeinde darf dieses kostbare Gut des göttlichen Friedens nicht verschleudern.

 

Schlussfolgerung

Die Zeiten der Kriege, Hungersnöte, Epidemien sind für die Gläubigen Prüfungszeiten in denen ihr Glaube geläutert wird. Am Ende des Buches Daniel steht geschrieben: „Viele werden gereinigt, geläutert und geprüft werden, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; alle Gottlosen werden’s nicht verstehen, aber die Verständigen werden’s verstehen.“ (Dan 12,10). Und Jesus sagte: „Und weil die Missachtung des Gesetzes überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. 13 Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig (gerettet). 14 Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen“ (Mt 24,12-14). Darum: „Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.“ (Gal 6,9-10).

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1.2 Göttlicher Ursprung von Jesus Christus

(Bibeltexte: Mt 1,18-25;  Lk 1,26-38;  Joh 1,1-18)

Nach dem Betrachten der „menschlichen“ Abstammung und der ewigen Herkunft verbinden wir diese Aussagen mit der Geburt von Jesus.

Schon der Prophet Micha sagt über den Ursprung des Messias folgendes:

Und du Bethlehem Efrata, das du klein unter den Tausendschaften von Juda bist, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher über Israel sein soll, und seine Ursprünge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her (Micha 5,1). Die Schriftgelehrten konnten sofort und aus dem Stehgreif dem König Herodes Auskunft geben (Mt 2,5-6).

In Lukas 1,31-32 sagt der Engel Gabriel zu Maria:

Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm seinen Namen Jesus nennen. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden.

HINWEIS: Der Engel Gabriel wird außer in Lukas 1 nur in Daniel 8,16. 17; 9,21 erwähnt. Gabriel erklärt Daniel die Visionen und deren Bedeutung und überbringt dann zur Zeit des NT Zacharias die Botschaft von der Geburt des Johannes (Lk 1,19). Zur Maria wird er von Gott gesandt, um ihr die Menschwerdung des Sohnes Gottes zu übermitteln.

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Abbildung 5 Die katholische Verkündigungskirche in Nazaret. Die Ursprünge des Kirchenbaus an dieser Stelle gehen in das 4. Jh. zurück in Erinnerung an die Verkündigung der Geburt Jesu durch den Engel Gabriel an die Jungfrau Maria. Die früheren Kirchengebäude wurden durch Eroberungen und auch Erdbeben immer wieder zerstört und wieder aufgebaut. Die heutige Basilika stammt aus dem Jahre 1955 (Foto:  Juli 1994).

Der Himmel und besonders die davon gesandten Engel spielen eine entscheidende Rolle bei der Darstellung vom Leben Jesu in den Evangelien.

Die verständliche Nachfrage der Maria: Wie wird dies zugehen, da ich von keinem Mann weiß (Lk 1,34), gibt uns einen Einblick in ihr korrektes Verhalten als Verlobte. Siehe 5Mose 22,16 (bedenke den polygamen Hintergrund des Kapitels). Das Zeichen der Jungfräulichkeit der Frau war das Laken/Decke, das in der Hochzeitsnacht genutzt wurde. Wenige biblische Hinweise finden wir für die Jungfräulichkeit des Mannes vor der Ehe. Als Grundtext für diese Thema gilt: Eph 5,23f (der reine Christus und seine reine Braut = die Gemeinde). Ihr keusches Verhalten unterstreicht gleichzeitig, wenn auch nur indirekt, den göttlichen Ursprung von Jesus Christus.

Natürlich kannte Maria Josef, ihren Verlobten, aber sie hatten als Verlobte keinen Geschlechtsverkehr miteinander. Aus der großen Perspektive Gottes ist es nicht vorgesehen, dass zwei junge Menschen, auch wenn sie schon verlobt sind, sexuell miteinander verkehren. Wenn Gott dies in die Beliebigkeit der Einzelnen gestellt hätte, wäre der biblische Hinweis auf die Jungfrauengeburt noch schwieriger nachzuvollziehen. Gott hatte von Beginn an die Geburt seines Sohnes durch eine Jungfrau geplant, so bekommt auch die Ordnung für Verlobte einen Sinn (siehe 5Mose 22,14).

Der Engel Gabriel ließ Maria natürlich nicht im Ungewissen über die Art und Weise der Zeugung, wenn er erklärt:

Der Heilige Geist wird über dich kommen und die Kraft des Höchsten (= Gott) wird dich überschatten, darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden (Lk 1,35). Thiede bemerkt hierzu: „Sie (Maria) muss genauso verwirrt gewesen sein, wie die Leser es seither sind, und die Erklärung, die der Engel gibt, zielt nicht darauf ab, Gynäkologen zufrieden zu stellen.“

Abbildung 6 Das unendliche Blau des Himmels, die Wolken und Berggipfel erinnern an die himmlische Sphäre, von der aus sich Gott im Laufe der Geschichte den Patriarchen, den Propheten Mose, Samuel, David, aber auch der Maria in Nazareth offenbart hat (Foto: Petra im Süden von Jordanien 5. November 2014).

Ob Maria es verstanden hat, ist nicht sicher, geglaubt hat sie es:

Siehe, ich bin die Magd des Herrn; es geschehe mir nach deinem Wort (Lk 1,38).

Kritiker des Neuen Testamentes behaupten, dass Götter und Söhne von Göttern in der heidnischen Antike auf ähnliche Weise geboren wurden. Doch wir weisen auf den unübersehbaren Unterschied zu den so genannten religionsgeschichtlichen „Parallelen“ hin. Der biblische Bericht ist zurückhaltend, nüchtern und beschreibt nicht den Vorgang der Empfängnis im Detail. Somit ist die Jungfrauengeburt tatsächlich ohne jegliche biblische oder gar religionsgeschichtliche Ähnlichkeit. Vergleichbar mit der jungfräulichen Empfängnis ist lediglich der alttestamentliche Gedanke des Wohnens (schakanti = Schechinah die Einwohnung) Jahwes bei den Menschen z. B. in der Stiftshütte (2Mose 25,8-9). (Hier zwei Beispiele für antike Mythen über Jungfrauengeburten: 1. Alexander der Große sei durch einen Blitzstrahl gezeugt worden, den seine Mutter in der Hochzeitsnacht empfing. 2. Platons Neffe Speusippos, Sohn seiner Schwester, berichtet von einer in Athen verbreiteten Sage, wonach Platon ein Sohn des Gottes Apoll gewesen sei. Bis zu Platons Geburt habe Platons Vater Ariston sich des (Geschlechts)Verkehrs mit der Gattin Periktione, der Mutter Platons, enthalten).

Der Engel Gabriel hat noch eine wichtige Zusatzbotschaft an Maria zu verkünden, nämlich:

Und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird über das Haus Jakob herrschen in Ewigkeit und seines Königtums wird kein Ende sein (Lk 1,32b-33).

Diese Prophezeiung ist nicht neu, sie wurde schon rund eintausend Jahre vorher David gegeben (2Sam 7,13b-16).

Und ich werde den Thron seines Königtums festigen für ewig.

 14 Ich will ihm Vater sein, und er soll mir Sohn sein. Wenn er verkehrt handelt, werde ich ihn mit einer Menschenrute und mit Schlägen der Menschenkinder züchtigen.

 15 Aber meine Gnade soll nicht von ihm weichen, wie ich sie von Saul habe weichen lassen, den ich vor dir weggetan habe.

 16 Dein Haus aber und dein Königtum sollen vor dir Bestand haben für ewig, dein Thron soll feststehen für ewig.

Sie galt zuerst Davids Nachkommen (bei Ungehorsam mit Ruten schlagen), hatte aber die Ewigkeit zur Aussicht. Gott hielt beide Zusagen – als die Zeit erfüllt war (Gal 4,4).

Der Evangelist Matthäus schreibt:

Mit der Geburt Jesu Christi verhielt es sich so; Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Josef verlobt war, wurde sie, ehe sie zusammengekommen waren, schwanger gefunden von dem Heiligen Geist (Mt 1,18).

Das Ungewöhnliche, das Besondere, das Einmalige wird hier betont. Maria wurde schwanger, ehe sie (Maria und Josef) zusammenkamen“. Hier betont auch der Evamgelist Matthäus, dass Geschlechtsverkehr vor der Ehe nicht üblich war – Jesus also nicht natürlich gezeugt wurde. Für diese ungewöhnliche Zeugung fand er eine alttestamentliche Prophezeiung:

Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel nennen. (Jes 7,14).

Diese Prophezeiung ist wie viele alttestamentliche Prophezeiungen mehrschichtig. Das Zeichen, dass eine junge Frau schwanger würde, bezog sich zuerst auf Jesajas Zeitgenossen Ahas und das Volk Juda. Aber wie viele andere Verheißungen des Alten Testamentes barg auch diese eine noch in der Zukunft liegenden Erfüllung. Der hebräische Begriff:  ha almah, bedeutet allgemein: die junge Frau im heiratsfähigen Alter, kann aber auch die weibliche Person bezeichnen, die noch keinen Geschlechtsverkehr hatte, was in Israel die Regel war. Bei der Übersetzung des hebräischen Alten Testamentes in die griechische Sprache wurde an dieser Stelle der Begriff „παρθέμος – parthenos` Jungfrau gewählt. „Die griechische Übersetzung des AT aus dem 2. Jh. vor Chr. wird Septuaginta/LXX (=Siebzig/lateinische Zahlen für 70) genannt, da angeblich 72 Übersetzer nach 72 Tagen diese Übersetzung im 2Jhd. v. Chr. anfertigten“ (Aristeasbrief 9-11.41.46.50.121.301f.307-311). Dieser griechische Begriff meint im Neuen Testament eine junge Frau, die noch keinen Geschlechtsverkehr hatte, bzw. Jungfräuligkeit (1Kor 7,25-40;  2Kor 11,2). Matthäus will, geleitet durch den Heiligen Geist, mit diesem Begriff die Jungfräulichkeit Marias unterstreichen und die weitere und endgültige Erfüllung jener alttestamentlichen Verheißung aus Jesaja 7,14 hervorheben.

Der Evangelist Johannes beginnt sein Evangelium mit den Worten:

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Einziggeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit”. Johannes (der Täufer) zeugt von ihm und rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir kommt, ist vor mir, denn er war eher als ich” (Joh 1,1.14-15)…

Und ich habe gesehen und habe bezeugt, dass dieser der Sohn Gottes ist (Joh 1,34).

Der Evangelist Markus beginnt sein Evangelium mit den Worten: Anfang des Evangeliums Jesu Christi (des Sohnes Gottes).

Weitere Bibelstellen zum göttlichen Ursprung von Jesus Christus: vgl. Ps 110,1 mit Mt 22,42; Joh 8,58; 20,28; 1Joh 5,20; vgl. Ps 2,7 und 2Sam 7,14 mit Hebr 1,3-5ff; Röm 9,5.

In den folgenden Abschnitten unserer Bibelstudien wollen wir die verschiedenen Details der Menschwerdung und Geburt von Jesus zeitlich-chronologisch betrachten und zwar in dem historischen, geographischen und kulturellen Umfeld der damaligen Zeit.

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Gott spricht zu Josef im Traum

1.3 Gott spricht zu Josef im Traum

            (Bibeltext: Mt 1,18-25)

Gott sucht sich einen Mann namens Josef, als Adoptivvater für seinen Mensch gewordenen Sohn. Josef,- der Name bedeutet: Gott möge hinzufügen. Der Evangelist Markus und der Apostel Paulus erwähnen Josef nicht. Es könnte sein, dass der Evangelist Matthäus seine Information über Josef von Jakobus, dem Bruder von Jesus erhielt. Der Evangelist Lukas könnte Jakobus selbst befragt haben. Josef übernimmt die Fürsorgepflicht und die Verantwortung für die leibliche und materielle Versorgung von Jesus.Josef stammt vom Haus Davids ab, hat aber irgendwann die Heimatstadt Bethlehem wahrscheinlich aus beruflichen Gründen verlassen. So wohnt und arbeitet er in Nazaret, einer Kleinstadt im südlichen Galiläa. Schätzungen gehen von 200-2000 Einwohner (Malina spricht sich für 200 Einw. aus Malina 2003, 7).

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Abbildung 7 Die arabisch-christliche Stadt Nazaret in Südgaliläa ist bis heute weltbekannter Pilgerort für viele Menschen, die aus aller Welt nach Israel kommen. Damals lebte Josef hier und arbeitete als Häusererbauer (Foto:  Juli 1994).

In Nazaret geht Josef seinem Beruf nach und baut Häuser (Mt 13,55;  Mk 6,3).

Der griechische Begriff für diesen Beruf ist `τέκτων tektön`, einer der Häuser baut. Die Wortwurzel ist noch im deutschen “Archi-tekt” herauszuhören. Ludwig Schneller, lebte und arbeitete Ende des 19. Jh. in Bethlehem und weist daraufhin, dass die Bewohner Bethlehems unter anderem gute Meister im Häuser bauen waren. Er nimmt an, dass es in Bethlehem nicht genug Arbeit gab und Josef mit anderen Berufskollegen außerhalb Bethlehems Arbeit suchte (Schneller 1890, 58ff). Die europäische/nordatlantische Vorstellung, dass er Zimmermann war und mit Holz arbeitete, ist vor dem Hintergrund des Waldreichtums in Nordeuropa zu sehen. Zur Zeit Luthers baute man Häuser zum größten Teil aus Holz. In Palästina gab es allerdings schon im Altertum wenige Wälder und damit wenig Holz. Schon König David und dessen Sohn Salomo ließen Holz aus dem Libanon für den Bau des Tempels in Jerusalem importieren (1Kön 5,15).

Josef wird von den Evangelisten Matthäus und Lukas als `δίκαιος – dikaios` gerecht charakterisiert (Mt 1,19; Lk 1,27). Gerecht bedeutet im Neuen Testament grundsätzlich: dem Standard, Willen und Charakter Gottes entsprechend. Hier dürfen wir wenigstens feststellen: Josef lebt in einer aufrichtigen Beziehung zu Gott. Maria ist mit ihm verlobt, und sie warten auf den geeigneten oder auch schon bestimmten Termin für ihre Hochzeit. Die Partnerwahl und dann die Verlobung wurden meistens durch die Eltern vermittelt. Der Begriff Hochzeit oder Heirat, griechisch `γάμος – gamos`, kommt zwar in diesen Texten nicht vor, wird aber umschrieben mit: `συνελθείν – synelthein` zusammenkommen; andere Übersetzer weniger passend: heimholen. Der Satz: „ehe sie zusammengekommen waren” (Mt 1,18) lässt sogar die Vermutung zu, dass der Hochzeitstermin schon feststeht. Dem Evangelisten Matthäus liegt viel daran zu betonen, dass die Schwangerschaft ohne Zutun des Josef zustande kam.

Gerecht in diesem Zusammenhang bedeutet für einen jüdischen Mann auch: er löst die Verlobung, um so dem Vater des Kindes die Möglichkeit zur Heirat zu geben.

Es gibt nur eine Möglichkeit, wie Josef von der Schwangerschaft Marias erfährt. Nur sie selbst kann es ihm gesagt haben. Es entsteht der Eindruck, dass er ihr erst nicht glaubt und sie entlassen will, natürlich ohne Aufsehen und ohne sie bloß zu stellen (Mt 1,19). „Eine Verlobung aufzulösen, wurde wie eine Scheidung betrachtet = eine rechtlich wirksame Entlassung geschah meist schriftlich. Hier wird deutlich, dass Josef wirklich eine ehrenwerte Persönlichkeit ist. Nach dem Gesetz hätte Maria bei ungenauer Untersuchung des Falles im Extremfall die Todesstrafe durch Steinigung gedroht (5Mose 22,20-27). Im 1. Jahrhundert wurde allerdings dieses Extrem meist vermieden“ (Strack 1982, 45f). Josef hat das Recht Maria anzuzeigen, da sie seine Verlobte ist. In dieser für Josef und Maria schwierigen Situation greift Gott ein. Ein Engel erscheint Josef im Traum und nimmt ihm Furcht und Zweifel:

Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau zu dir zu nehmen, denn das in ihr gezeugte ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären und du sollst seinen Namen Jesus nennen, denn er wird sein Volk retten von seinen Sünden (Mt 1,20b-21). Mehrfach offenbarten sich Gott Josef  durch Engel im Traum: Mt 1,20. 24; 2,13. 19.

Gut möglich, dass derselbe Engel Gabriel auch die Botschaft für Josef überbrachte. Auch Josef wird beauftragt, dem Kind den Namen Jesus zu geben. Josef, vom Schlaf erwacht, ändert sofort seine Einstellung und Meinung in Bezug auf Maria, seine Frau. Vom Engel wird Maria zu diesem Zeitpunkt die Frau von Josef genannt (Mt 1,20). Diese Bezeichnung für eine Verlobte entspricht der Aussage in 5Mose 22,24. „Niemand konnte ihnen etwas tun, da Josef das Kind Jesus legitimiert hatte, indem er Maria geheiratet und ihren Sohn adoptiert hatte“ (Thiede 2006, 67).

Er zeigt sofortigen Gehorsam dem Wort des Herrn gegenüber.

Josef aber, vom Schlaf erwacht, tat, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich (Mt 1,25a).

Für Matthäus war noch wichtig zu betonen, dass Josef seine Frau nicht erkannte, bis sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte (Mt 1,25b). Das Verb „erkannte“ `εγίνωσκεν eginösken` meint auf dem Gebiet der Ehe den Geschlechtsverkehr, das Ein-Fleisch-Werden. Vielleicht hat Matthäus dies deswegen betont, damit bei den Lesern keine unnötigen Fragen oder Zweifel in Bezug auf die übernatürliche Schwangerschaft der Maria aufkommen – zwei Menschen mit einem großen Geheimnis! Es sieht nicht danach aus, dass sie das Erlebte nun allen erzählt hätten. Denn auch später herrscht die Meinung, dass Jesus der Sohn Josefs ist. In Lukas 3,23 (auch Joh 1,45; 6,42) heißt es:

Und er selbst, Jesus, …war, wie man meinte, ein Sohn des Josef.

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26. Frage: Ist dieser nicht der Zimmermann, Sohn der Maria?

Und er ging von dort weg und kam in seine Vaterstadt, und seine Jünger folgten ihm nach. Und als der Sabbat kam, fing er an zu lehren in der Synagoge. Und viele, die zuhörten, verwunderten sich und sprachen: Woher hat er dies? Und was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist? Und solche Wundertaten geschehen durch seine Hände? Ist der nicht der Zimmermann, Marias Sohn und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern hier bei uns?“ (Mk 6,1-3).

Die vollmächtige Verkündigung von Jesus in seiner Vaterstadt erregt großes Aufsehen bei den Bewohnern von Nazaret. Nach dem ausführlicheren Parallelbericht des Lukas sind sie zunächst begeistert von dem Sohn ihrer Stadt (Lk 4,22). Doch nachdem Jesus auf ihre wahre Herzenseinstellung zu sprechen kommt, wechselt die anfängliche Euphorie bald in offene Ablehnung.

Durch ihre Fragen erhalten wir wertvolle Informationen über den Beruf von Jesus und seine Familie, Die gr. Berufsbezeichnung `tektonos` schließt zwar die Holzarbeiten mit ein, doch wäre sie mit `Baumeister` vollständiger übersetzt. Diesen Beruf erlernte er von Josef. Man kennt Jesus in Nazaret als den Sohn Josefs (Lk 4,22) und Sohn von Maria. Das Geheimnis der Menschwerdung ist ihnen jedoch nicht bekannt. Er hat vier weitere namentlich genannte Brüder und mindestens zwei Schwestern, die nach wie vor in Nazaret wohnen.

In den Fragen der Nazarener schwingt Unzufriedenheit und Missgunst mit. Ihre ablehnende Haltung gegen Jesus wird durch die Bemerkung verstärkt: „Und sie ärgerten sich an ihm.“ (Mk 6,4). Jesus wurde für sie zum Anstoß, denn was er sagt, passt ihnen nicht. Darauf antwortet Jesus mit einer Feststellung:„Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland und bei seinen Verwandten und in seinem Hause.“ Diese Feststellung entspricht der uralten Verhaltensweise des Menschen (1Mose 3,1ff).  Ähnliche Ablehnung erfuhren auch die Propheten Mose und Elia.   Wundert es uns, wenn auch wir heute ähnliche Erfahrungen machen? Man hört und achtet eher auf eine fremde oder weniger bekannte Stimme als auf die vertraute Stimme des von Gott gesandten Propheten Jesus Christus. Dieses Verhalten nennt Jesus Unglauben. „Und er konnte dort nicht eine einzige Tat tun, außer dass er wenigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte. Und er wunderte sich über ihren Unglauben.“ (Mk 6,5-6).

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25. Frage: Ist dieser nicht Davids Sohn?

Der Ev. Matthäus schreibt: „Dann wurde ein Besessener zu ihm gebracht, blind und stumm; und er heilte ihn, sodass der Stumme redete und sah. Und es erstaunten die ganzen Volksmengen und sagten: Dieser ist doch nicht etwa der Sohn Davids?“ (Mt 12,22-23).

Die Zusammenhänge zwischen diesen Behinderungen und einer dämonischen Belastung sind nicht einfach zu erkennen. Doch Jesus heilt und befreit diesen Menschen. Dies führt nicht nur zum Staunen der Volksmengen sondern auch zu der Frage nach dem Nachkommen Davids. Denn die Anrede: `Sohn Davids`  ist einer der Titel des erwarteten Messias (2Sam 7,12-13; Jes 11,1.10; Jer 33,5.15). Der Hintergrund für diese Vermutung wurzelt möglicherweise in den Verheißungen Gottes zur Wiederherstellung Israels: „Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden. Dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird frohlocken.“ (Jes 35,5-6). Diesmal kommen die Pharisäer mit ihrer Antwort Jesus zuvor. Gegen besseres Wissen schreiben sie das göttliche Handeln dem Satan zu. „Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch den Beelzebul, den Obersten der Dämonen.“ (Mt 12,24).

Diese Behauptung ist aber höchst gefährlich. Jesus kann sie so nicht stehen lassen, er argumentiert sachlich mit einem Vergleich: „Da er aber ihre Gedanken wusste, sprach er zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst entzweit ist, wird verwüstet; und jede Stadt oder jedes Haus, die mit sich selbst entzweit sind, werden nicht bestehen. Und wenn der Satan den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst entzweit. Wie wird denn sein Reich bestehen?“ (Mt 12,25-26). Damit fordert Jesus seine Gegner zum Nachdenken heraus. Und er fügt noch weitere Begründungen hinzu: „Und wenn ich durch Beelzebul die Dämonen austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. Wenn ich aber durch den Geist Gottes die Dämonen austreibe, so ist also das Reich Gottes zu euch gekommen.“ (Mt 12,27-28). Das erfolglose Bemühen der Exorzisten  damals steht im krassen Gegensatz zum vollmächtigen Handeln Jesu. Und er fügt noch einen Vergleich hinzu: „Oder wie kann jemand in das Haus des Starken eindringen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht vorher den Starken bindet? Und dann wird er sein Haus berauben.“ (Mt 12,29). Gerade die Befreiung dämonisch belasteter Menschen in göttlicher Vollmacht ist die Antwort auf die Frage der Volksmenge. Er ist der wahre Nachkomme Davids und damit der Messias, Retter.

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24. Frage: Ist es erlaubt am Sabbat zu heilen?

Der Ev. Matthäus schreibt: „Und als er von dort weiterging, kam er in ihre Synagoge. Und siehe, da war ein Mensch, der eine verdorrte Hand hatte. Und sie fragten ihn und sprachen: Ist es erlaubt, am Sabbat  zu heilen? damit sie ihn anklagen könnten.“ (Mt 12,9-10).

Den vorgeschobenen Hintergrund bei dieser Frage bildet das Sabbatgebot aus 2Mose 20,7-11: „Am Sabbattag sollst du keinerlei Arbeit tun“. Doch in der rabbinischen Tradition (Aufsätze der Ältesten) wurde besonders dieses Gebot unnötigerweise sehr streng und detailliert ausgelegt. In diesem Fall handelte es sich um eine Fangfrage der Pharisäer, denn ihr Motiv war nicht ehrlich, sondern boshaft. Jesus antwortet nicht einfach mit: „Ja, heilen ist erlaubt“ oder: „Ja, unter bestimmten Umständen“. Er verwendet einen Vergleich aus dem täglichen Leben. „Welcher Mensch wird unter euch sein, der ein Schaf hat und, wenn dieses am Sabbat in eine Grube fällt, es nicht ergreift und herauszieht? Wie viel wertvoller ist nun ein Mensch als ein Schaf.“ (Mt 12,11-12a). Damit fordert er seine Widersacher auf zum Nachdenken und logischen Schlussfolgerungen. Da er aber ihre verhärtete Haltung kennt, wartet er ihre Reaktion erst gar nicht ab, sondern erläutert seinen Standpunkt mit: „Also ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun.“ (Mt 12,12b). Anschließend fordert er jenen Menschen auf: „Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus, und sie wurde wiederhergestellt, gesund wie die andere.“ (Mt 12,13). Jesu Antwort äußert sich nicht nur in Wort, sondern auch in der Tat. Sie ist umfassend und damit gibt er eine Definition des Sabbatgebotes von seinem Ursprung her, denn „Gutes tun“ bedeutet geben. Er ermutigt zu uneigennütziger Hilfeleistung am Nächsten.

Doch von seinen Gegnern heißt es: „Und die Pharisäer gingen hinaus und hielten mit den Herodianern sofort Rat gegen ihn, wie sie ihn umbringen könnten.“ (Mt 12,14; Mk 3,6). Die Geschichte spielte sich in Galiläa ab, wo Herodes Antipas als Vierfürst herrschte. Daher suchten die Pharisäer die Unterstützung der politischen Macht. Gesetzlichkeit entsteht durch Überbewertung von menschlichen Verhaltensregeln. Sie führt zur Selbstgerechtigkeit, zur Hartherzigkeit und schließlich zur Verstockung. Jesus sagte: „Der Sabbat ist um des Menschen willen geschaffen worden und nicht der Mensch um des Sabbats willen.“ (Mk 2,27). Die wahre Gottesverehrung durch Einhaltung seiner Gebote zeigt sich im  Dienst am Nächsten entsprechend der Gesinnung von Jesus Christus.

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23. Frage: Was redet dieser, wer kann Sünden vergeben?

Es bat ihn aber einer der Pharisäer, dass er mit ihm essen möge; und er ging in das Haus des Pharisäers und legte sich zu Tisch. Und siehe, eine Frau in der Stadt, die eine Sünderin war; und als sie erfahren hatte, dass er in dem Haus des Pharisäers zu Tisch lag, brachte sie eine Alabasterflasche mit Salböl, trat von hinten an seine Füße heran, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu benetzen, und trocknete sie mit den Haaren ihres Hauptes. (Dann) küsste sie seine Füße und salbte sie mit dem Salböl. Als aber der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, sprach er bei sich selbst und sagte: Wenn dieser ein Prophet wäre, so würde er erkennen, wer und was für eine Frau (das ist), die ihn anrührt; denn sie ist eine Sünderin.“ (Lk 7,36-39).

Jesus sah die Tränen der Frau, erkannte ihre Not und ihre Herzensreue und ließ sie gewähren. Zunächst wendet er sich an Simon, seinen Gastgeber. Mit einer Geschichte als Beispiel weist er ihn auf seine Selbstgerechtigkeit und Überheblichkeit hin (Lk 7,40-47). Dann wendet er sich an die Frau und spricht zu ihr: „Deine Sünden sind vergeben.“ (Lk 7,48). „Und die, die mit zu Tisch lagen, fingen an, bei sich selbst zu sagen: Wer ist dieser, der auch Sünden vergibt? ((Lk 7,49). Nach der traditionellen theologischen Prägung konnten Sünden nur durch Sühneopfer, die im Tempel dargebracht wurden, vergeben werden. Doch mit den hartherzigen und selbstgerechten Pharisäern lässt sich Jesus  auf keinerlei theologischen Diskussionen ein. Denn hier ist der, von dem gesagt wurde: „Er wird sein Volk retten von ihren Sünden“ (Mt 1,21). Jesus wendet sich erneut zu der Frau und spricht: „Dein Glaube hat dich gerettet. Geh hin in Frieden!“ ((Lk 7,50).

Die Frau glaubte an ihm als den verheißenen Messias / Retter. Und er befreite sie von ihrer Sündenlast und entließ sie mit Frieden.

Dies war in vielerlei Hinsicht eine Sondergeschichte.

  • Im Gegensatz zu dem Pharisäer Simon wird der Name der Frau nicht veröffentlicht.
  • Sie legt kein Sündenbekenntnis ab, doch Jesus kennt ihr Leben.
  • Sie handelt wortlos, doch Jesus versteht ihr Anliegen.
  • Simon denkt auch leise, doch Jesus erkennt seine Gedanken.
  • .Die Männer am Tisch kennen die Frau als Sünderin, haben jedoch selber böse Gedanken.
  • Die Pharisäer verurteilen die Frau, Jesus aber begnadigt sie.

Auch heute können sich  Menschen mit ihrer Sündenlast an Jesus wenden. Er braucht zwar unsere Sündenlisten nicht, denn er weis alles. Doch die Erkenntnis unseres sündigen Lebens, die Reue darüber und  das Bekenntnis vor Gott so wie der Glaube an das Heilswerk Jesu Christi sind die Voraussetzungen für die Vergebung unserer Sünden und den Eingang in den Frieden Gottes.

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22. Frage: Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten?

Diese Frage stellte Johannes der Täufer Jesus, nach etwa acht Monaten Gefängnisaufenthalt. Der Ev. Matthäus schreibt: „Als aber Johannes im Gefängnis die Werke des Christus hörte, sandte er durch seine Jünger und ließ ihm sagen: Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und verkündet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde werden sehend, und Lahme gehen, Aussätzige werden gereinigt, und Taube hören, und Tote werden auferweckt, und Armen wird gute Botschaft verkündigt. Und glückselig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt“ (Mt 11,2-6).

Wir erinnern uns daran, dass Johannes Jesus bei dessen Taufe als den Christus erkannte und vor dem ganzen Volk bezeugte. Umso mehr erstaunt es, dass er jetzt fragt: „Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten?“ Bekannt ist uns, dass manche Fragen das wahre Motiv verbergen. Aus der Antwort von Jesus können wir jedoch erkennen, was der eigentliche Grund für diese Frage war. Jesus lässt Johannes ausrichten: „Glückselig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt“. Im Griechischen steht für `Anstoß` das Verb `σκανδαλισθῇskandalistth¢ `. Es bedeutet in diesem Zusammenhang: sich am Verhalten von Jesus (wie an einem Stein) stoßen, sich über Jesus ärgern, in Jesus enttäuscht sein, mit seinem Verhalten unzufrieden sein. Johannes ärgerte sich über Jesus, weil der seiner Erwartung nicht entsprach. Gerade weil er hört, dass Jesus allen anderen hilft, fühlt er sich von Jesus im Stich gelassen, Er bekommt keinen Besuch, keinen Gruß oder Zuspruch. Wer hält es lange durch? So kann seine Enttäuschung erklärt werden. Doch Jesus weis um das Geschick des Propheten.  Vor dem versammelten Volk hebt Jesus die herausragende Berufung  von Johannes hervor (Mt 11,7-19). Es ist anzunehmen, dass Johannes Jesus verstanden hat. Kurz danach erlitt er durch Herodes Antipas den Märtyrertod.

Die Aussage von Jesus an Johannes ist auch für uns heute eine Herausforderung zum Vertrauen und damit zum geduldigen Ausharren in schwierigen Lebenssituationen. Jesus lässt niemand im Stich, denn er versprach: „Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters“ (Mt 28,20). Darum, „Glückselig, wer sich nicht ärgert über Jesus“.

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